Hand aufs Herz: Die Operative Intensivstation im UKGM Gießen
Shownotes
Sie pflegen und begleiten Menschen, die schwere Operationen überstanden haben – und dem Tod manchmal dennoch näher sind als dem Leben: Host Janina Darm aus der ASKLEPIOS Unternehmenskommunikation spricht in dieser Folge mit Stationsleitung Samatha Patterson über die Arbeit und das Team der Operativen Intensivstation des Universitätsklinikums Gießen und Marburg (UKGM), Standort Gießen. Operative Intensivmedizin: https://www.ukgm.de/ugm2/deu/ugiana/311.html
SHOWNOTES: Operative Intensivstation = Intensivstation, die sich speziell um Patientinnen und Patienten kümmert, die rund um operative Eingriffe eine besonders intensive Überwachung oder Behandlung brauchen.
Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) = https://www.ukgm.de/home.html
Interdisziplinarität = Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg, um bessere, umfassendere Lösungen zu entwickeln
Mobilisation = Patientinnen und Patienten werden nach einer Operation so früh wie möglich wieder in Bewegung gebracht– natürlich angepasst an ihren Zustand und die Art des Eingriffs
anästhesiologisch geführt = Bereich, der unter der Verantwortung der Anästhesiologie steht – also von Fachärztinnen und Fachärzten für Anästhesiologie geleitet wird
Atmungstherapeut = spezialisierte Fachperson, die sich intensiv mit Atemwegserkrankungen, Beatmung und Atemtherapie beschäftigt
CT = Computertomographie = bildgebendes Verfahren, das mit Röntgenstrahlen arbeitet und daraus detaillierte, schichtweise Bilder des Körpers erzeugt
Praxisanleiter = speziell qualifizierte Fachperson – meist aus der Pflege –, die Auszubildende oder neue Mitarbeitende in der praktischen Arbeit anleitet, begleitet und bewertet
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00:00:00: Die Pflege hat so ein bisschen ihren Stolz verloren und ich will ihnen mit sowas auch ein Stück weit zurückbringen zu können.
00:00:08: Schichtwechsel, der Asklepios Podcast.
00:00:15: Diese Folge ist etwas ganz Besonderes!
00:00:18: Denn mich hat das Team der operativen Intensivstation des Universitätsklinikums Gießen & Marburg Standort-Gießen angeschrieben und gefragt ob es nicht Teil dieser Podcastreihe werden könnte Und da habe ich mich natürlich riesig drüber gefreut.
00:00:32: und es ist hier manchmal ein bisschen so wie in dem sechziger Jahre Serienhit bezaubernde Genie.
00:00:37: Ein Wunsch, einen Augenzwinkern und los geht's!
00:00:40: Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Stationsleitung Samantha Patterson.
00:00:45: Mein Name ist Janina Darm, ich bin in der Asklepios Unternehmenskommunikation tätig und jetzt tauchen wir ein in die Welt der operativen Intensivstation.
00:00:57: Sammy, Wir haben uns im Vorgespräch darauf geeinigt dass wir uns duzen Und ich freue mich sehr, dass wir jetzt miteinander sprechen.
00:01:04: Sag mal wie kam ihr eigentlich auf die Idee euch bei mir zu melden?
00:01:07: Ich hatte mit unserer Pflegedirektorin, die hatte mir von diesem Projekt erzählt und tatsächlich bin ich immer sehr stolz auf unseren Beruf und finde ihn wahnsinnig gut, dass ich ihn auch gerne präsentiere und da habe ich gedacht, dass sich das sehr gerne machen würde was zu unserem Beruf zu sagen weil dass immer so ein bisschen untergeht.
00:01:29: Jeder Beruf ist gut und wichtig, also unser ist jetzt nicht ganz besonders viel wichtiger wie andere das jetzt sich missverstehen aber die Pflege hat es ein bisschen ihren Stolz verloren und ich hoffe ihnen mit sowas auch ein Stück weit zurückbringen zu können.
00:01:43: Das finde ich super!
00:01:44: Das ist ein gutes Anliegen und deshalb freue ich mich wenn ich jetzt auch ganz viel über dich und deinen Beruf erfahre.
00:01:50: und jetzt zunächst erstmal die Frage natürlich Wie bist du denn überhaupt zu deinem beruf gekommen?
00:01:55: Und seit wann bist du am UK?
00:01:57: tätig.
00:01:59: Also, Krankenschwester wollte ich tatsächlich schon als kleines Kind werden.
00:02:03: also war ein immerwährender Berufswunsch und ich habe hier im Haus in der Ausbildung zu Krankenschwestern angefangen und würde sie auch immer noch mal wiederholen.
00:02:16: das ist doch das schönste daran dass sich jetzt nach bald Also über twenty-fünf Jahre in diesem Beruf immer noch Bock habe das Gleiche nochmal zu machen.
00:02:24: Es ist einfach ein schöner Beruf!
00:02:27: Ja, das klingt super.
00:02:30: Was würdest du sagen, magst du an deinem Beruf am allermeisten?
00:02:35: Den Kontakt mit Menschen und auch diese Vielfältigkeit von Menschen.
00:02:39: Man hat jegliches Klientel von sozial schwach bis... reicher vom Professor über den Hauptschüler, also das Klientel ist halt vielfältig.
00:02:52: Dadurch wird es einfach nie langweilig.
00:02:54: dann die verschiedenen Berufsgruppen mit denen man kommunizieren muss.
00:02:58: Also man muss den ganzen Tag schwätzen und das macht mir tatsächlich auch Spaß mit so vielen verschiedenen Berufskruppen zu interagieren und damit auch gut der Ergebnisse erzielen.
00:03:11: Jetzt hat sich ja trotzdem in den letzten Jahren vielleicht auch ein bisschen was verändert.
00:03:15: Was würdest du sagen mit Blick auf deine bisherige Laufbahn?
00:03:18: Wie hat sich die Pflege entwickelt?
00:03:22: Gut, also wenn ich jetzt auch überlege wo ich in meinem Berufsleben angefangen habe die Liegezeiten der Patienten war sehr viel länger gewesen.
00:03:31: Also das ist alles sehr viel kurzfristiger geworden was jetzt aber auch gar nicht unbedingt jetzt negativ ist sondern für die Leute auch gut dass man nicht so lange im Krankenhaus liegen muss dass man viel früher ins Leben zurückfindet.
00:03:46: Einfaches Beispiel in der Gallen-OP, als ich angefangen habe.
00:03:50: Ich hatte vorher noch Krankenpflegerhälferin gelernt.
00:03:52: Es waren locker drei Wochen, dass man im Krankenhaus dafür liegt.
00:03:55: Heute sind es noch fünf Tage und es reicht den Leuten auch.
00:04:00: Also ist das gar nicht so notwendig und dann hat man den Leuten früher noch das Essen entzogen.
00:04:04: Dann musst du mit Flüssigkosten und dieses und jenes.
00:04:06: heute stellt man fest, dass Medizin ist ein ständigen Wandel.
00:04:15: Also jedes halbe Jahr kommt irgendwas Neues auf den Markt und das macht es halt auch so interessant, dass man da nicht festhängen kann sondern sein Hirn immer wieder einschalten muss neu Überlegungen anstellen muss oder sich auf neue Dinge immer wieder neu einlassen muss.
00:04:32: Das macht Spaß!
00:04:33: Ja, glaube ich.
00:04:34: Du hast trotzdem vorhin erwähnt dass die Pflege so ein bisschen in Stolz verloren habe?
00:04:40: Was glaubst du?
00:04:40: woran liegt das?
00:04:41: Ich glaube hier in Deutschland ist es so, dass der Berufsfeld halt lange nicht gut anerkannt worden ist.
00:04:49: Man hat mal kurz über Corona angefangen die Pflege mal hoch zu loben aber das flachte ja auch relativ schnell da Und ich glaube, es geht den meisten Menschen einfach so, dass man das Bedürfnis wahrgenommen und gesehen zu werden.
00:05:05: Ich meine, meine Kollegen leisten da auch einfach großartige Arbeit.
00:05:10: Natürlich ist es manchmal schade, wenn man herab degradiert wird, dass mal nur Kaffee trinkt und eine Haarschapwischen tut sozusagen, wobei der Beruf einer Krankenschwester so viel komplexer ist.
00:05:23: aber ja... Aber ich finde, da muss man auch selber immer mal ein bisschen gegensteuern.
00:05:29: Okay das wollen wir ja heute auch machen und blicken jetzt auch mal ein bissel auf eure Arbeit.
00:05:33: so ganz konkret.
00:05:35: Operative Intensivstationen.
00:05:37: was bedeutet das?
00:05:38: Und was unterscheidet es vielleicht auch von anderen Intensifbereichen?
00:05:43: Bei uns haben wir zum Beispiel einen sehr hohen Durchfluss an Patienten.
00:05:49: Wir nennen sie WWW-Patienten, das heißt Warmwach weg.
00:05:53: Das bedeutet Patienten kommen nach einer großen OP zu uns sind vielleicht von der Körpertemperatur noch so ein bisschen ausgekühlt und müssen erst auf die normale Kernkörpertemperatur wieder... warm gemacht werden und dann kann man die Leute wach machen und den Beatmungsschlauch entfernen.
00:06:13: Wenn man das vorher macht, dann verbraucht der Mensch halt wahnsinnig viel Sauerstoff und schafft es dann auch vielleicht nicht von der Kraft her.
00:06:22: Und das ist etwas was sich sehr geändert hat in der Medizin.
00:06:27: also als ich angefangen habe im Intensivbereich zu arbeiten waren viele Patienten die lang und viel in Narkose waren.
00:06:35: Heutzutage guckt man dass die Leute so schnell wie möglich aus der Narkoße rauskommen.
00:06:43: Erhalten und auf die Füße gestellt werden.
00:06:45: Also bei uns ist zum Beispiel auch Mobilisation mit eines der wichtigsten Sachen, die Patienten aus dem Bett zu werfen.
00:06:53: Die meisten Patienten wollen zwar am Anfang nicht so aber... Durch Überzeugungsarbeit kriegen wir sie dazu, weil wir sagen dann auch immer ja.
00:07:02: Wir können sie auch liegen lassen aber das ist halt nicht unser Job dafür werden wir nicht bezahlt.
00:07:06: also wir können pacientlich zwingen Aber wir können gut überzeugen
00:07:11: und da hilft reden dass das merke ich schon sehr gut.
00:07:15: mit welchen berufsgruppen arbeitest du denn eigentlich zusammen?
00:07:19: Und wie interagiert ihr es?
00:07:21: Du hattest vorhin gesagt Es gibt Ja auch viel Interdisziplinarität.
00:07:25: was bedeutet das konkret?
00:07:27: Naja, also natürlich einmal mit der herzlichen Gruppe.
00:07:32: Mit der arbeiten wir sehr eng zusammen.
00:07:35: Wir sind auch alle per Du bei uns auf der Intensivstation und auch der Oberarzt.
00:07:40: Da wird keinen Unterschied gemacht.
00:07:41: Wir laufen auch tatsächlich alle in den gleichen Klamotten rum.
00:07:45: Als Außenstehender kann man uns sozusagen gar nicht voneinander unterscheiden was aber sehr gut ist weil das natürlich auch diese Teamzusammengehörigkeit führt.
00:07:56: Dann haben wir natürlich noch andere Fachabteilungen.
00:07:59: Wir sind anesthesiologisch geführt, das heißt jedes andere Fach, was bei uns unterkommt und dass es die Allgemein-Chirurgie, Herz- und Gefäßchirurgien, die Halsnasen, Ohren, Klinik, Mundkiefergesicht, Chirurgies, Urologie, Gynecologie und Fascherogie, Orthopädie also überall wo geschnippelt wird.
00:08:16: Die kommen zu uns.
00:08:18: mit diesen anderen Fremdfächern arbeiten wir auch zusammen.
00:08:21: Dann arbeiten wir mit Physiotherapeuten zusammen, das ist halt auch sehr wichtig für uns denn die unterstützen uns auch dabei die Patienten aus dem Betten zu holen oder machen auch spezielles Training.
00:08:36: dann habe ich aus meiner Berufsgruppe einen Kollegen.
00:08:39: den haben wir zum Handlungstherapeutin ausbilden lassen es auch der erst an unserer Klinik hier gewesen.
00:08:45: Der handelt speziell jetzt Patienten, die Luftprobleme haben.
00:08:51: Ob das jetzt spontaner Handel oder einer Maschine ist in beiden Wegen hilft er da bei Unterstützung?
00:08:57: Dann haben wir die Kollegen von der Röntgenabteilung, die bei uns Bilder machen und mit denen wir zusammen arbeiten.
00:09:05: Dann müssen wir auch manchmal in andere Bereiche gehen um mit Patienten Untersuchungen zu machen wie CT und so was unsere Reinigungskräfte.
00:09:15: ein ganz, ganz wichtiger Faktor bei uns.
00:09:17: Weil die helfen uns, dass wir die Zimmer immer schnell startklar kriegen und jedes Rädchen greift ineinander und ohne eins würden wir verlieren.
00:09:28: also... Ja
00:09:29: genau!
00:09:30: Ein ganz, grünes Team muss man sagen?
00:09:31: Ja, bunt
00:09:32: sind wir auch in den Nationalitäten.
00:09:34: ich meine das hat sich ja in Deutschland in den letzten Jahren ja auch ergeben, dass viele Kräfte aus dem Ausland bekommen haben.
00:09:41: Und da muss ich sagen, da habe ich auch sehr viele Kollegen auf die ich wahnsinnig stolz bin.
00:09:45: Weil sie sich sehr gut integriert haben ja auch schon die Fachweiterbildung gemacht haben und auch dieses bunte Bild den Patienten zugute spricht weil wir natürlich auch ein internationales Klientel haben und es ist natürlich auch viel schöner wenn man jemand vielleicht aus dem Kulturkreis hat der einen nochmal anders oder besser versteht.
00:10:07: Ja, ne echte Bereicherung also.
00:10:09: Ja total!
00:10:11: Total!
00:10:11: Das ist schön.
00:10:12: Sag mal intensiv Medizin isst das hast du eben ja schon quasi dargelegt fachlich auch extrem komplex aber natürlich auch emotional herausfordernd.
00:10:22: Du erwähntest dass ihr Patientinnen und Patienten habt die eine sehr schwere OP mit unter auch hinter sich haben.
00:10:30: Wie geht Ihr im Team damit um wenn auch besonders schwere Fälle bei euch
00:10:34: sind?
00:10:37: reden, reden, ob man untereinander miteinander redet.
00:10:44: Es gibt zum Beispiel auch Notfallsituationen, die entstehen wo man hinzukommt und helfen muss.
00:10:52: Es läuft nicht immer alles ganz rund oder so oder auch wenn die Sachen rund laufen.
00:10:57: Man muss einfach über alles hinterher reden.
00:10:59: also auch wenn was gut läuft muss das genauso wiedergegeben werden damit sich jemand sicher ist weil Die meisten zweifen immer, ob dann alles in der Situation optimal gelaufen ist.
00:11:14: Und das Ding ist... In der Regel hat der Patient angefangen keiner von uns und man verbessert jegliche Situationen.
00:11:22: so muss man da tatsächlich einfach herangehen.
00:11:25: aber wichtig ist es halt dieses untereinander miteinander zu reden.
00:11:30: Gibt es trotzdem vielleicht eine Geschichte an die du dich besonders erinnerst?
00:11:34: Und die dir im Gedächtnis geblieben ist, die vielleicht auch Mut macht?
00:11:39: Tatsächlich hätte ich davon hunderte Geschichten.
00:11:42: Ja, okay!
00:11:43: So viel Zeit haben wir nicht.
00:11:46: Also das ist halt tatsächlich sehr schön.
00:11:49: Ich hatte einen Beispiel im Kopf gehabt, ein junger Mann der wollte abends von einer Disco nach Hause, wollte was an sein Auto abholen oder... Das weiß ich tatsächlich nicht mehr ganz genau, wie es war.
00:12:06: Auf jeden Fall wurde er auf dem Weg zu seinem Auto angefahren, flog und wurde dann nochmal überfahren.
00:12:13: War neunzehn Jahre alt hatte schwere Schädelverletzungen also Kopfverletzung mit Blutung im Hirn.
00:12:20: die Lunge war kaputt das Becken war kaput.
00:12:24: Der lag am Anfang in einem Spezialbett, was zum Schwenken ist.
00:12:28: Wir nennen das Rotoress.
00:12:29: Das dreht sich immer in die ein oder andere Richtung und die ersten Tage haben wir schwer um ihn gekämpft.
00:12:37: Wir mussten immer etwas gegen den Hirndruck machen dann versagte die Lunge der war auch noch an einer Herzlungenmaschine dran und also hat tatsächlich das komplette technisch eine Intensivstation mitgenommen.
00:12:52: Wir hatten ihn dann nach ein paar Wochen soweit, dass er in einer Reha durfte und vier Wochen nach der Reha kam er mit seinen Eltern laufen zu uns auf Station konnte sprechen hat sich bedankt war mir und jetzt geistig voll klar und halt noch bisschen schwach weil ich mein mach mal drei Monate Krankenhaus mit Reha anschließend durch Da ist der Muskel etwas abgebaut, aber dann zu sehen dass man so einen jungen Menschen wirklich vor allem gerettet hat.
00:13:23: Ja also kein Hirnschaden der irgendwie ihm Probleme macht ja er konnte zu uns laufen.
00:13:29: Also dafür das wir die erste Woche gedacht haben erstirbt einfach So was ist total schön.
00:13:37: Oder vom anderen Patienten hat man auch gedacht, das wird im Leben nichts mehr an den Bauch lang gepflegt.
00:13:42: Am Ende hat er uns eine Postkarte aus Bibione geschickt.
00:13:46: Großartig!
00:13:46: Also ja ich mein so ist es toll.
00:13:48: also dann merkt man halt immer wieder dass man sein Job gut macht.
00:13:54: Das sind die Momente wo man wahrscheinlich weiß wofür man's macht oder?
00:13:58: Total!
00:14:00: Kein Geld der Welt kann so eine Dankbarkeit wettmachen.
00:14:06: Also diese Dankbarheit der Menschen, die spürt man auch einfach.
00:14:10: Ich meine wir ernähren uns jetzt nicht von dieser Dankbarigkeit aber dieses Gefühl dass man Menschen sowas Gutes gegeben hat das sie wieder zurück ins Leben treten können ist unbezahlbar.
00:14:21: Wie bist du denn eigentlich selbst Stationsleitung geworden?
00:14:26: Ich habe den schon tatsächlich von der Pike auf gelernt.
00:14:29: Ich bin ein Mann an Hause, so als Krankenpflegerhelferin gelernt und hab dann hier Krankenschwester gemacht.
00:14:35: Dann bin ich irgendwann in den Intensivbereich gewechselt.
00:14:38: Da habe ich die Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensiflege gemacht.
00:14:43: Von daher hat es mir Spaß gemacht Leute auszubilden.
00:14:45: Dann habe ich eine Praxisanleiterweiterbildung gemacht und bin da eigentlich auch ziemlich gut aufgegangen.
00:14:53: Und dann hatten wir ein kleines Machtvarko.
00:14:57: Unsere Leitungen sind der eines in Rente, der andere auf Europa Tour gegangen und dann war diese Stelle auf einmal bekannt.
00:15:06: Ein paar Leute aus dem Team haben mich gefragt ob ich mir nicht vorstellen könnte das zu machen und ich dachte erst so um Gottes Willen nein!
00:15:13: Ich bin ja nicht wahnsinnig habe mich aber dann doch irgendwann dafür entschieden.
00:15:19: und ja, hab auch mittlerweile so meinen Spaß dran gefunden.
00:15:23: Also mein Herz wird immer bei den Patienten am Bett bleiben, aber mit dem Büro hab ich mich da auch mittlerweile gut erwanschiert.
00:15:31: Okay
00:15:31: also du hast beide Seiten so ein bisschen für dich jetzt auch verinnerlicht?
00:15:35: Ja total!
00:15:38: Wenn du dir was wünschen könntest auch für dein Team, für die Station vielleicht auch für die Intensivmedizin so ganz allgemein.
00:15:44: Was würdest du dir wünscht?
00:15:47: Naja ich würde mir halt wünschten dass man tatsächlich weiterhin sehr innovativ sein kann das heißt neue Dinge ausprobieren können um Patienten wirklich voranzubringen dass das nicht alles immer so Kämpfe sind, Dinge neu zu bestellen oder auch erklären zu müssen.
00:16:04: Warum man glaubt, dass das für einen Patienten gut ist?
00:16:08: Solche Sachen, dass Prozesse einfacher.
00:16:10: Einfach werden würden.
00:16:13: Okay, dann sind das doch wunderbare Worte zum Schluss.
00:16:17: Besser kann man die Folge ja eigentlich gar nicht beschließen mit Wünschen, die vielleicht auch irgendwann gehört werden?
00:16:22: Ich möchte mich auf jeden Fall ganz herzlich bei dir bedanken dafür dass du und dein Team, das ihr euch bei mir gemeldet habt und ja, dass ich ganz viel lernen durfte über eure Arbeit und vielleicht haben wir den Stolz der Pflege so ein bisschen wieder hervorgezurrt.
00:16:38: Und ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute.
00:16:40: Herzliche Grüße nach Kießen!
00:16:42: Ja
00:16:42: super, vielen Dank und schöne Grüße in der
00:16:44: Rambäu.
00:16:45: Danke schön!
00:16:46: Tschüss!
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